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(Rezension) Wenn gestern unser morgen wäre–Kristina Moninger

Verlag: FeuerWerke Verlag
Seiten: 298
eBook
ASIN: B0731H6JXW
Das Cover ist einfach wunderschön!!!! Ich bin verliebt!! Die Farben sind sowieso total meins und das Glas mit den Schmetterlingen darin hat eine besondere Bedeutung für das Buch. Ich finde es einfach durch und durch schön! Perfekt.

Ich war total gespannt auf das Buch, nachdem ich das schöne Cover gesehen habe. Natürlich hatte ich gewisse Erwartungen, obwohl dies das erste Buch der Autorin ist, welches ich gelesen habe, aber wenn den Klappentext liest, spinnt man sich ja oft unwillkürlich schon seine eigene kleine Geschichte zusammen und bei dem Cover muss man das einfach.
Was ich dann allerdings gelesen habe, hat meine Erwartungen übertroffen.
Ich fing an zu lesen und schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch gefangen genommen. Auch wenn es nicht sooo spannend anfing, ahnte ich sofort, dass irgendwas faul ist. Schnell habe ich gemerkt, was es ist und hätte Sara gerne da schon mal kräftig geschüttelt.
Nach der ersten Begegnung mit Matt, nahm dann alles seinen Lauf und ein Ereignis folg dem nächsten.
Als Sara dann eine zweite Chance bekam, hätte ich nicht damit gerechnet, dass sie so viel anders machen würde. Bis auf einen Sache natürlich!
Es liest sich locker und leicht und ich musste sehr oft lachen.

Ich habe ihn an den Locken erkannt oder an den Augen. Sind ja beide nicht weit voneinander entfernt. Seine Augen sind wirklich interessant.


Ich will alleine sein mit dem Kater im Kopf und ihn streicheln und ihm gleichzeitig den Hals herumdrehen.

Es gab viele tolle und witzige Szenen, aber zwischendurch war ich kurz versucht, mein Kindle zu schütteln und die beiden etwas zur Vernunft zu bringen. Als wenn das etwas gebracht hätte.
Die Geschichte ist einfach wundervoll, gefühlvoll, witzig und total spannend. Ich hab mich ständig gefragt wie, warum, wieso. Mit den Charas mitzuleben - was mir überhaupt nicht schwer viel, da sie toll beschrieben wurden und man sich sofort in sie hineinversetzen konnte - den Sarkasmus, der die Geschichte wunderbar auflockert, oder auch die kleinen Botschaften, die überall verstreut waren, waren einfach wunderbar.

Wonach bemisst sich Glück? Nach den großen Fragen um Geld, Erfolg und Sicherheit oder ist es vielmehr die Summe von kleinen, alltäglichen Dingen? Was macht glücklicher? Das Wissen um sichere Zuneigung oder die Ruhelosigkeit von Leidenschaft und Liebe?

Die Autorin hat ein paar Überraschungen parat und auch als ich dachte, nach ca. 2/3, jetzt kommt’s, jetzt ist es soweit, wurde mein ganzes zusammengesponnenes Szenario mit einem Mal wieder verworfen.
Eine, bzw. mehrere kleine Botschaften schwingen für mich darin auch mit. Man denkt oft, dass es vielleicht Fehler sind, die wir begehen, aber das Gegenteil ist manchmal der Fall. Sie sind notwendig, um bestimmte Dinge erst richtig begreifen zu können.
Auch sollte man sich nicht verstellen, nur um jemanden zu gefallen. Entweder man wird gemocht, wie man ist oder derjenige kann sich verziehen.

......... sondern mich in eine Zwangsjacke aus Pastelltönen und Kaschmir gesteckt hat. Eine sehr unbequeme Fassade, die eigentlich total unnötig ist und doch einen so wichtigen Zweck innehatte: Sie hat verborgen, wer unter ihr steckt. Dabei mag ich eigentlich, wie ich sein kann, wenn ich will. Wie ich bin, wenn ich nicht vorgebe, jemand zu sein, der perfekter ist als ich.

Man sollte auch aufpassen, welchen Rat man in bestimmten Situationen gibt. Nicht nur das sagt, was der andere hören wollen, sondern auch, wenn es demjenigen nicht passt, seine wirkliche Meinung kundtun.

Fazit: Eine wundervolle, aber durchaus auch lockere Geschichte, mit der ich nicht gerechnet hatte, die doch unter die Haut geht, zum Nachdenken anregt und die mich total überzeugt und gepackt hat! Mit viel Liebe und Herz.












"Was wäre, wenn ich eine zweite Chance bekäme? Eine, um alles wiedergutzumachen. Alles, was ich so unglaublich falsch gemacht habe. Was würde ich ändern, was wiederholen?"

Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem (Beziehungs-)Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen... Oder?!



Vielen Dank an dieser Stelle an die Kristina für das Vorableseexemplar.


 














































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