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Protainterview Ashton Parker



Hallo meine Lieben!!!

Ich begrüße euch zu Tag 5 unserer
 XXL-Releasparty, Liliennächte und Ascheblüte,
#howtobehappy Reihe,
von Kim Leopold 💗

Die Party ist ja in vollem Gange und geht so richtig ab 😄 Es waren schon soo viele tolle Beiträge dabei und ich bin mir sicher, es hat euch bis jetzt gefallen 😉Und es geht weiter!!! 😀

Stellt euch vor, ich war in Toronto und hatte das Vergnügen Ashton Parker zu interviewen!! Und es war wahrlich ein Vergnügen 😉 Er ist ja wirklich ein Schnuckelchen!
Aber nun genug gequatscht, denn ihr wollt sicher, genau wie ich, alles wissen 😋

Viel Spaß 😘





Gut gelaunt schlendere ich durch die Straßen von Toronto. Ich darf heute endlich den Bestsellerautor Ashton Parker *Fangirlmodus on - kurzer Kreischalarm - Fangirlmodus off* treffen und ihm ein paar Fragen stellen. Ob ich aufgeregt bin? Und wie!!Er schreibt ja nicht nur toll, sondern ist definitiv nicht von schlechten Eltern. Zumindest, was ich auf den Fotos gesehen habe. Ich greife nochmal in meine Tasche, kontrolliere, ob ich meinen Notizblock wirklich dabei habe und komme an seiner Wohnung an. Noch kurz meine schwitzenden Hände an meiner Jeans abwischen und dann klingle ich. Genau in dem Moment reißt jemand die Tür auf und ich stehe wirklich und wahrhaftig vor Ashton Parker. Wow! Mir klappt die Kinnlade runter und meine Augen werden immer größer. "Mund zu, Pat", hallt es in meinem Kopf und ich erinnere mich, warum ich hier bin. Etwas zittrig strecke ich ihm meine Hand entgegen.

"Hi ...“, bringe ich stockend hervor. Mehr geht grad echt nicht.

„Ich kaufe nichts“, grummelt er und will die Tür zu machen. Vor lauter Entsetzen fehlen mir die Worte, doch dann zieht er die Tür wieder auf und grinst mich breit an. „Das war nur ein Witz. Ich dachte, Journalisten müssen schlagfertig sein. Komm doch rein - du bist doch Patrizia, oder?“

Innerlich stoße ich meinen Kopf gerade mit voller Wucht gegen eine Wand. Wo ist denn meine Souveränität geblieben?! Arrrggg. Ich atme einmal tief durch und endlich scheint mein Kopf wieder richtig zu funktionieren. "Richtig. Das bin ich."
Gott sei Dank habe ich meine Stimme und meinen Elan wiedergefunden. Er hält mir die Tür auf und ich folge ihm, noch immer etwas nervös, in seine Wohnung. Er bietet mir einen Platz auf der Couch an, während er Kaffee holt, und ich sehe mich inzwischen ein wenig um.
„Sieht nett aus. Wohnst du hier schon lange?“ Ich nehme ihm den Kaffee dankend ab und puste vorsichtig, ehe ich an der Tasse nippe. Mit meiner freien Hand fische ich einen Stift und meinen Notizblock aus der Tasche, schlage ihn um und lege ihn mir auf den Schoß. Meine Nervosität habe ich Gott sei Dank einigermaßen unter Kontrolle.

„Eine Weile“, sagt er zögernd. „Kein Vergleich zu New York, aber es reicht für mich.“

„New York! Das ist ja Wahnsinn! Und dann ziehst du hier her?“ Ungläubig sehe ich ihn an. Gut, Toronto hat auch einiges zu bieten, aber New York! „Wieso bist du denn nach Toronto gezogen?“

Er schluckt nervös, trinkt von seinem Kaffee, lässt die Tasse mit einem etwas zu lauten Knall auf den Tisch aufsetzen. „Manchmal erfordert das Leben drastischere Maßnahmen“, erwidert er schließlich. „Kennst du das, wenn du keine andere Möglichkeit mehr siehst, als alle Brücken einbrechen zu lassen?“

Meine Augenbraue wandert langsam nach oben. Aha. Die Frage hat gesessen. Ich antworte und sehe Ash dabei nachdenklich an. „Nein, nicht wirklich. Oder … doch. Einmal. Einfach alles stehen und liegen lassen, und am anderen Ende der Welt neu anfangen.“

„Genau das mein ich.“ Er lehnt sich zurück und verschränkt die Arme vor der Brust. „Nach dem ganzen Durcheinander mit Rose und Lilian war es genau das, was ich brauchte. Und hier in Toronto ist es schön. Ich genieße die Ruhe.“

Mein Blick wandert zu seinen Armen, als er diese verschränkt. Schöne, muskulöse Oberarme zeichnen sich unter den kurzen Ärmeln seines T-Shirts ab. Er sieht echt zum Anbeißen aus. Wenn er nun noch lächeln würde, wäre es perfekt. Ich räuspere mich kurz und sehe ihm dann wieder in die Augen, in denen ich mich übrigens auch sehr gut verlieren könnte. „Denkst du, es war eine gute Entscheidung? Auch wenn es sich momentan vielleicht gut anfühlt, man kann nur selten vor der Vergangenheit fliehen.“

„Bist du nur hergekommen, um ungemütliche Fragen zu stellen?“ Er fährt sich mit einer Hand durchs Haar. „Seid ihr Journalisten alle so?“

„Ich verstehe schon.“ Grinsend zwinkere ich ihm zu, lange in meine Tasche und hole ein Snickers hervor, welches ich ihm dann zuwerfe. „Damit du nicht zur Diva wirst“, sage ich amüsiert. „Keine Ahnung, wie die anderen so sind. Ich finde mich sehr charmant."

Er fängt das Snickers geschickt auf, wiegt es einen Moment in der Hand, bevor er schließlich zu lachen beginnt. „Ich mag dich. Du lässt dich nicht so schnell einschüchtern.“ Er legt den Schokoriegel auf den Tisch und trinkt stattdessen von seinem Kaffee. „Also, was willst du noch alles wissen?“



Ich setze ein strahlendes, ehrliches Lächeln auf und winke mit der Hand ab. „Einschüchtern ist was für kleine Mädchen. Ich will alles wissen! Obwohl ...“ Ich tippe mir mit dem Stift ein paar Mal an meine Lippen. „Ein paar Dinge davon würde ich lieber ein anderes Mal mit dir besprechen.“ Kurz schüttle ich leicht meinen Kopf, um das Kopfkino zu vertreiben und sehe dann auf meinen Block. „Wie gehst du denn mit deinen Fans um? Es gibt bestimmt Unmengen davon, sicher vor allem weibliche, was ich nur zu gut verstehen kann“, sage ich mit einem Schmunzeln. „Du wirst sicher auch oft angesprochen, oder?“

„Die meisten erkennen mich gar nicht, wenn ich vorher nicht groß angekündigt werde. Letztes Jahr war ich mit „Geschwisterliebe“ auf Lesereise. Das war eine tolle, aber auch anstrengende Erfahrung. Ich hab viel gelächelt und mindestens doppelt so viele Unterschriften auf Zettel, Bücher und Körperteile gesetzt. Aber ich weiß nicht, ob ich das nochmal machen würde.“

Bei dem Wort „Körperteile“ muss ich schmunzeln, obwohl ich nichts dagegen hätte, seine persönliche Signatur auf mir zu tragen. „Man gewöhnt sich sicher dran!“ Mit einem Zwinkern nehme ich einen Schluck vom Kaffee. „Hat dich die Reise nach Irland zu einem weiteren Buch inspiriert? Du warst ja nicht alleine.“ Ich grinse ihn an. „Hat Camille vielleicht etwas dazu beigetragen? Es war ja sicher nicht langweilig, oder?!“

„Was in Irland passiert ist, bleibt in Irland“, meint er grinsend, holt dann aber doch weiter aus. „Camille hatte gerade eine schwere Zeit hinter sich. Die Reise hat ihr geholfen, all das zu überwinden, auch wenn ich glaube, dass ich es ihr nicht immer leicht gemacht habe. Trotzdem war es ein schöner Urlaub und ich bin mit neuer Inspiration und sogar einem neuen Entwurf für ein Manuskript zurückgekehrt. Ich glaube, ohne Cami wäre das nicht passiert.“

„Du kannst bestimmt sehr charmant sein“, sage ich und strecke die Zunge raus. „Aber Einsicht ist der beste Weg zur Besserung.“ Ich notiere mir alles brav auf meinem Block, bevor ich meinen Blick wieder auf ihn richte. „Ein neues Manuskript klingt toll! Ich freue mich jetzt schon drauf.“ Dann wollen wir dem süßen Ash mal ein wenig auf den Zahn fühlen. „Ist Camille eigentlich dein Typ?"

„Wieso fragst du?“ Er grinst verschlagen. „Ist das gerade ein Angebot?“

„Wer weiß“, antworte ich mit perfektem Augenaufschlag und streiche mir mit einem frechen Lächeln meine Haare über die Schulter. „Auf welchen „Typ“ stehst du denn so?“

„Offenbar blond, süß, mit Sommersprossen und Köpfchen.“ Er blinzelt verträumt. „Und einem Lächeln, das die Welt heller werden lässt."

„Ich bin zwar nicht blond, aber das lass ich dir nochmal durchgehen“, sage ich mit einem leisen Lachen. „Spaß beiseite. Das klingt nach einer tollen Frau, die du offensichtlich schon gefunden hast. Was hält dich ab?“

„Ich weiß nicht“, murmelt er und fährt sich durchs Haar. „Ich bin nicht besonders gut in sowas. Meine erste Freundin ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die nächste hat ihren Tod vorgetäuscht … Ich glaube, an mir haftet Pech. Ich will nicht, dass ihr etwas passiert, nur weil sie mit mir zusammen ist. Also … ja. Ich werde wohl auf ewig Single bleiben."


Ich sehe ihn etwas schockiert an und mir fällt doch glatt mein Stift aus der Hand. Einerseits wegen seiner Ex-Freundinnen, was wirklich tragisch ist, andererseits noch mehr, weil er einfach aufgeben will. „Ich verstehe ja, dass es sicher sehr hart war, was dir widerfahren ist, das tut mir auch schrecklich leid, aber deshalb die Liebe aufgeben? Nein!“ Ich schüttle vehement meinen Kopf. „Liebe sucht man nicht, sie findet einen! Und aller guten Dinge sind drei.“ Ich hebe meinen Stift auf und zeige damit auf Ash. „Du wirst das schön versuchen, hörst du?! Man kann nicht in die Zukunft sehen, aber man sollte nie eine Gelegenheit, glücklich zu sein, verstreichen lassen.“

Er hebt abwehrend die Hände, knickt dann aber ein. „Vielleicht hast du recht. Vielleicht sollten wir das Risiko eingehen.“

Mein Gesichtsausdruck wird weich und ein kleines Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen. „Ja, das solltet ihr. Und ich hab immer recht, schließlich bin ich eine Frau.“ Ich zwinkere ihm zu und mein Blick schweift dann auf die Uhr hinter Ash, die mir verrät, dass ich leider nicht mehr viel Zeit habe. Schade. Ich könnte noch Stunden hier sitzen und quatschen. „Magst du eigentlich Kinder?“

„Wer mag schon keine Kinder?“ Er zuckt mit den Schultern. „Vielleicht werde ich ja bald Patenonkel."

„Ich hab zwar auf etwas anderes angespielt, aber so passt es auch.“ Ich muss mir ein Lachen verkneifen. „Patenonkel klingt natürlich auch toll.“ Wie er sich selbst wohl sieht? „Würdest du dich als 'cool‘ beschreiben? Oder fällt dir da etwas Passenderes ein?“

„Klar bin ich cool, vor allem als Patenonkel.“ Er zwinkert. „Und ansonsten … Gar nicht so leicht. Ich würde sagen, ich bin unkompliziert. Oft nachdenklich, und ab und zu ein kleines bisschen romantisch.“

Welche Frau würde bei den Worten nicht dahinschmelzen? Ich seufze leise, reiße mich dann aber wieder am Riemen. „Bevor ich mich nun leider auf den Weg machen muss, denn du hast bestimmt Besseres zu tun, als ewig mit zu reden, verrate mir doch deine schlimmste Angewohnheit.“ Jetzt bin ich aber gespannt wie ein Flitzebogen! „Und ich hab keine lasse ich nicht als Antwort gelten!“ Herausfordernd ziehe ich meine Augenbrauen nach oben.

„Journalistinnen über den Berg jagen“, erwidert er ironisch und fährt sich durch die Haare. „Ich fürchte, ich sehe die Dinge zu negativ. Aber ich arbeite dran, dass das besser wird. Reicht dir das?“

Ich strecke ihm die Zunge raus und lache. „Das reicht mir, fürs Erste“, erwidere ich lächelnd und packe dann meinen Block sowie meinen Stift in die Tasche. Ich stehe auf und Ash begleitet mich zur Tür. Mit ein wenig Wehmut strecke ich ihm meine Hand entgegen.
„Danke, dass du dir Zeit für mich genommen hast. Es war toll, du warst toll! Du bist ein interessanter Mensch und ich wünsche dir den nötigen Mut für dein Vorhaben. Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder und dann will ich Ergebnisse sehen“, sage ich zwinkernd und tippe ihm mit dem Zeigefinder auf seine Brust.

Ich werde diesen Tag heute, und vor allem ihn, nicht so schnell wieder vergessen.





Ist er nicht süß 😍😍
Ich hoffe das Interview hat euch gefallen und ihr hattet genauso viel Spaß wie ich!
Ihr seid auch sicher tooootttaaaal Neugierig geworden, oder?! 😉
Bald gibt es noch etwas Tolles für euch 😊

Auch heute wird es etwas zu gewinne geben!! Also haltet die Augen offen 😉




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      Und jetzt schnell wieder zurück, damit ihr nichts verpasst 😉



      In Zusammenarbeit mit Geile Zeile - der Buchblog und Kim Leopold

           


      Habt noch einen schönen und sonnigen Tag 😘😘

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